Vorsorge durch Laiendefibrillatoren

 

14.07.2017

Suffel Fördertechnik stattet alle Standorte mit lebensrettenden Geräten aus


Suffel Fördertechnik hat zehn Laiendefibrillatoren gekauft und seine acht Firmengebäude mit diesen ausgestattet. Eine wertvolle Investition, die im Fall einer Herzrhythmusstörung Leben rettet. „Aus wirtschaftlicher Sicht ist es viel Geld, vor allem wenn wir die Defibrillatoren - im besten Fall - nie brauchen“, sagt Svenja Suffel, die den Bereich Arbeitssicherheit bei Suffel Fördertechnik verantwortet.

Bislang ist es in dem Unternehmen auch noch nicht zu einem schweren Unfall gekommen. Bei inzwischen 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist aber nicht auszuschließen, dass einmal jemand eine lebensgefährliche Herzrhythmusstörung erleidet. Zudem führt Suffel an mehreren Standorten Schulungen wie die Ausbildung zum Staplerfahrer oder als Bediener von Hubarbeitsbühnen durch und hat jede Woche viele Trainingsteilnehmer im Haus.

Vorsorge ist besser als Nachsicht

Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung spielen eine wichtige Rolle für das Unternehmen. Auch für seine Kunden – täglich betreuen und beraten Sicherheitsfachkräfte von Suffel Kunden in der Region zu Fragen der Arbeitssicherheit. Daher ist es ein großes Anliegen, „als gutes Beispiel voranzugehen«, so Svenja Suffel.

Aus diesem Grund hat Suffel das Sanitätshaus Hubrich beauftragt, alle Standorte vorsorglich mit den handlichen Lebensrettern auszustatten. Die Handhabung der Laiendefibrillatoren wird über die Erste-Hilfe-Kurse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig trainiert, um Berührungsängste abzubauen.

Schulung der Suffel Mitarbeiter zum Umgang mit dem Laiendefibrillator

Mut zur Hilfe

„Wenn man die Geräte einmal ausprobiert hat, gibt es keine Hemmschwelle mehr“, sagt Svenja Suffel. Und damit niemand Angst vor dem Einsatz der Defibrillatoren haben muss, wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits vom Experten Wolfgang Hubrich (62), Geschäftsführer des Sanitätshauses Hubrich in Aschaffenburg, geschult.

Positives Fazit: mit den "sprechenden" Geräten kann man selbst ohne Übung keinen Fehler machen. „Das Einzige, was Sie mit dem Defibrillator falsch machen können, ist, ihn nicht anzuwenden“, bestätigt Wolfgang Hubrich. Im Gegenteil, mit jeder Minute, die bei einem lebensbedrohlichen Herzanfall tatenlos verstreicht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um zehn Prozent.

„Wir sind froh uns zu dieser Investition entschlossen zu haben und hoffen, die Defibrillatoren niemals einsetzen zu müssen“, sagt Svenja Suffel.

MainEcho

Lesen Sie auch in einem Artikel des Main-Echo‘s vom 14.07.2017 zu den Vorteilen und dem Einsatz von Defibrillatoren.

Das Main-Echo hat zudem ein veranschaulichendes Video über den lebensrettenden Einsatz von Defibrillatoren veröffentlicht.

 

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