Service & Beratung
Auf einen Kaffee mit Servicetechnikern
19.10.2026
Stationär oder mobil: Unsere Servicetechniker sind Qualität vor Ort.
Über 300 mobile Außendiensttechniker sind für Suffel täglich auf Achse. Schnell, effizient und kundenorientiert reparieren und warten sie die Flurförderzeuge der Betreiber. Ob mobil unterwegs oder einem festen Kundenstandort zugeteilt: Ihr Ziel ist beste Servicequalität. Über ihre Aufgaben und den Suffel Serviceanspruch berichten Steffen Kempf und Andreas Sommer (beide 41) bei einem Kaffee.
„Ich repariere nicht nur, wenn etwas kaputt ist – ich arbeite immer vorausschauend, damit es gar nicht erst so weit kommt.“
Steffen Kempf Servicetechniker stationär, Suffel
Sie beide sind Suffel Servicetechniker mit unterschiedlichen Einsatzgebieten. Steffen Kempf als ständiger Standorttechniker bei einem Logistiker führt dort alle Wartungs- und Reparaturarbeiten aus. Sie, Herr Sommer, sind auf Abruf unterwegs und wissen oft morgens noch nicht, wohin die Reise geht?
Andreas Sommer (AS): Ich mag den Reiz des Unbekannten und die täglich neuen Herausforderungen, wenn es von Kunde zu Kunde geht. Meist sind es drei bis vier pro Tag. Üblicherweise wird am Vorabend mit der Disponentin der nächste Tag grob geplant. Kommt morgens etwas Aktuelles hinzu, dann muss neu disponiert werden und ich fahre dahin, wo es am dringendsten ist.
Steffen Kempf (SK): Auch bei mir kann es bei Arbeitsbeginn um 6:30 Uhr eine unerwartete Reparatur im Betrieb geben, manchmal sogar an einem anderen Standort. Aber in der Regel bin ich hier in meiner bestens ausgestatteten Werkstatt, wo es immer etwas zu tun gibt. Hier fühle ich mich wohl und gehe in meiner Arbeit voll auf.
AS: Die Stelle direkt im Betrieb liegt dir einfach.
SK: Ja, ich war früher wie du mobil unterwegs. Inzwischen schätze ich es, nicht ständig von Kunde zu Kunde springen zu müssen, sondern mich auf die Bedürfnisse hier vor Ort zu konzentrieren. Ich kann eigenständig handeln und vorausschauend planen. Seit rund zehn Jahren betreue ich die über 110 Fahrzeuge große Flotte des Logistikers. Da hat man eine enge Kundenbeziehung. Staplerfahrer wie Firmenverantwortliche begrüßen es sehr, einen Suffel Standorttechniker direkt vor Ort zu haben. Da ist Hilfe immer in Reichweite.
AS: Für alle anderen Betriebe sind wir mobilen Servicetechniker die schnelle Einsatztruppe mit kurzen Reaktionszeiten. Da ich in meinem Einsatzgebiet wohne, habe ich in der Regel kurze Wege zum Kunden. Bei Lithium-Ionen-Fahrzeugen dagegen bin ich als ausgebildeter Elektroniker und Verviceexperte im gesamten Verkaufsgebiet unterwegs.
„Stillstand kostet unsere Kunden bares Geld. Deshalb zählt bei uns jede Minute und jeder Handgriff.“
Andreas Sommer Servicetechniker mobil, Suffel
Wenn ein Flurförderzeug unerwartet ausfällt, sind Sie darauf vorbereitet, schnell und zielgerichtet zu handeln?
AS: Ja, wir geben immer alles. Denn in vielen Branchen ist Stillstand ein absolutes No-Go. Termine müssen eingehalten werden, sonst drohen Konventionalstrafen.
SK: Um das zu vermeiden, läuft unser Suffel Getriebe auf Hochtouren!
AS: Ja, das macht unsere Suffel Servicekultur aus und punktet bei den Kunden. Wir sind so getaktet, dass Innendienst und Servicetechniker bestens zusammenarbeiten und ein Rädchen ins andere greift. Wichtige Bausteine sind dabei unsere top ausgestatteten Servicefahrzeuge mit vielen gängigen Werkzeugen und Ersatzteilen. Erfahrungsgemäß zeigt sich jedoch erst vor Ort, was tatsächlich benötigt wird. Bei Bedarf können wir auf das große Suffel Lager in Aschaffenburg zurückgreifen oder im Linde Zentrallager in Kahl online ordern. Das Bestellte wird dann umgehend per Lastentaxi zum Kunden geliefert oder über Nacht in unserem Servicewagen deponiert.
Vor der Reparatur steht ja erst einmal die Fehlersuche. Die ist bei all den Baureihen und Produkten sicher nicht einfach.
SK: Stimmt. Reicht das umfangreiche Fachwissen eines Servicetechnikers nicht aus, dann hilft die Suffel Wissensdatenbank FEDABA weiter. Sie stellt unseren Servicetechnikern strukturierte Fehlersuchanleitungen sowie bewährte Lösungsvorschläge zur Verfügung und zählt zu den wichtigsten Werkzeugen im Servicealltag. Dadurch können wir Störungen schneller beheben und unsere Ersterfüllungsquote nachhaltig steigern. Bei neuen oder besonders komplexen Problemstellungen steht uns zusätzlich die Support-Hotline der Servicetrainer zur Verfügung, über die wir jederzeit auf fundiertes Spezialwissen zurückgreifen können.
AS: Wir verfügen über eine optimale Trainerkultur und ein breites Netzwerk. Wir kennen uns untereinander durch Firmenevents und Schulungen und wissen, wer Spezilist für welches Thema ist.
SK: Gegenseitige Hilfe versteht sich von selbst und verkürzt die Fehlersuche. Denn Zeit ist Geld.
AS: Zusätzlich erhalten wir Servicetechniker regelmäßige Produktschulungen für neue Fahrzeugreihen und Technologien. Und wir können uns jederzeit für weitere Trainings anmelden zu einem speziellen Thema oder einer Neuheit beim Kunden.
SK: Ich war früher reiner Dieseltechniker, dann kam ich hierher zum Logistikunternehmen mit Elektrofahrzeugen. Da musste ich mir das ganze Know-how zum elektrischen Antrieb aneignen. Eine echte Herausforderung! Dank Schulungen und Unterstützung durch Kollegen habe ich es geschafft.
AS: Zusammenfassend lässt sich sagen: Unser Job verlangt breites Wissen, Flexibilität und Improvisationstalent sowie Interesse für digitale Technik. Experten, Wissensdatenbanken und digitale Tools helfen dabei – auch Prozessoptimierungen wie der digitale Leistungsnachweis vereinfachen unsere Arbeit deutlich. Suffel sorgt dafür, dass wir kontinuierlich ausgebildet werden, und schafft optimale Rahmenbedingungen, damit wir Techniker bei unseren Kunden hocheffizient arbeiten können.